31b881b2-182c-4f26-83ad-13eb8b021523.JPG

Meine Geschichte

Ich bin 1991 in Nördlingen geboren und habe dort meine Kindheit verbracht. Nach meinen schulischen Grundausbildungen, studierte ich Mode- & Designmanagement (B.A.) und Produktmanagement (M.A.) in München und nahm dort später auch meine erste Arbeitsstelle an. Zielstrebig und voller Ehrgeiz verantwortete ich als Produktmanagerin zwei kleine nachhaltige Bekleidungsmarken. Ich habe schon immer viel gearbeitet, mich oft überarbeitet und dadurch meinen Körper, meinen Geist und meine Seele nicht selten überlastet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es ist, eine gute Balance zwischen Job, Freizeit und persönlichem Ausgleich zu finden.

Weite Wege zur Arbeit und nie endende To-Do-Listen setzten mich oft unter Zeitdruck und Stress.

 Als Ventil für diese Unausgeglichenheit habe ich vor allem immer sehr kraftintensiven Sport betrieben. Während meiner Jugend war ich Leistungsturnerin, später sorgte Fitness für meinen Ausgleich. Auch wenn ich den ersten Kontakt mit Yoga bereits als Kind vor etwa 20 Jahren hatte und Yoga mich seitdem stets begleitet hat – mal mehr und mal weniger – so fand ich es oft langweilig und zu langsam. Wenn ich zurückdenke, war ich in dieser Zeit ständig auf Achse, immer unterwegs, ich konnte mich nicht gut entspannen und loslassen fiel mir besonders schwer. Am Abend konnte ich manchmal kaum einschlafen, da mir noch so viele Dinge vom Tag nachjagten und durchschlafen war mir vollkommen fremd. Als mir sowohl mein Körper als auch mein Geist über einen längeren Zeitraum unmissverständliche Warnsignale geschickt haben, kam Yoga wieder verstärkt in mein Leben. Zum ersten Mal begann ich, die eigentliche Bedeutung und Wirkungskraft des Yoga zu verstehen und vor allem zu spüren. Und physische und psychische Knoten begannen sich zu lösen. Mein Interesse für nährende, wohltuende Nahrung, Heilpflanzen und alternative Heilsysteme wurde geweckt, da ich selbst dadurch unglaubliche Veränderungen in meinem gesundheitlichen Zustand erfuhr. So wurde auch meine Leidenschaft für Ayurveda geweckt. Auch hier hatte ich erste Berührungspunkte durch meine Eltern in meiner Kindheit, da sich beide Panchakarma-Kuren unterzogen haben.

Statt mich immer wieder im Außen abzulenken, lernte ich immer öfter nach innen zu schauen und vernahm mit der Zeit eine immer lauter werdende Stimme, die sich nach Veränderung sehnte. Und die Veränderung kam. Innerhalb eines Jahres lernte ich meinen heutigen Lebenspartner kennen und ich kündigte meinen Job. Im Frühjahr 2019 machten wir uns zusammen auf dem Landweg Richtung Osten auf, ohne konkreten Plan, nur mit der groben Vorstellung irgendwann in Nepal oder Indien anzukommen. Schon vor Reisebeginn war mir klar, dass ich dort eine Ausbildung zur Yogalehrerin machen möchte. Wenn nicht in Indien, dem Ursprungsland des Yoga, wo dann?! Anfang 2020 durfte ich dann meine Ausbildung in einer Yogaschule in Kerala, Indien absolvieren. Ich bin nun Hatha- und Ashtanga-Yogalehrerin (Yoga-Alliance-Zertifizierung) und darf nun meine Leidenschaft und mein Wissen über die für mich so bereichernde Lebensphilosophie an andere Menschen weitergeben. Das macht mich sehr glücklich. Yoga hat mich tief berührt und mein Yogaweg hat erst begonnen. Auch eine Ayurveda-Ausbildung wollte ich in Indien antreten, doch wurde mein Vorhaben durch Corona unterbunden. Dennoch habe ich im September 2020 eine Ausbildung zum Ayurveda-Lifestyle-Coach begonnen, da mich diese Weisheit des Lebens unglaublich berührt und sowohl sinnig als auch stimmig für mich ist. 

Ich freue mich, gemeinsam mit dir zu wachsen und den Wandel, den Yoga und Ayurveda bewirken können, zusammen mit dir zu erleben. Meine Begeisterung und Überzeugung, dass diese auch deinen Alltag, ja dein Leben, bereichern können, möchte ich mit dir teilen und dich dabei unterstützen und inspirieren deinen eigenen, ganz individuellen Weg zu gehen.

Sowohl Ayurveda als auch Yoga sind heute zu einem festen Bestandteil meines Lebens und meiner Tagesroutine geworden. Ich starte fast jeden Tag mit einer Meditation, um meine Gehirnströme zu verlangsamen, meine Gedanken von außen zu betrachten und somit Stress, Emotionen und äußere Einflüsse besser bewältigen und verarbeiten zu können. Das regelmäßige Praktizieren der Asanas fordert meinen Körper und entspannt meinen Geist. Die richtige Ernährung, Gewürze und unterstützende Heilkräuter stimme ich regelmäßig auf meine Bedürfnisse ab und es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass all das den Blick auf mich selbst und mein Lebensgefühl, meine Lebensfreude, nachhaltig verändert hat.